Tauben raus aus der Stadt …und rein in betreute Taubenschläge Leisten Sie einen Beitrag zum aktiven Tierschutz Mythen über Stadttauben: Stadttauben sind Wildvögel Stadttauben sind Überträger von lebensgefährlichen Krankheiten Stadttauben brüten bei größerem Futterangebot häufiger menschliches Essen ist gesund und gut für sie eine rund aussehende Taube ist gesund und ausreichend genährt Fakten über Stadttauben: Stadttauben sind ausgesetzte Haustiere, sie wurden von Menschen gezüchtet (Ursprung: Felsentaube) Stadttauben übertragen nicht mehr Krankheiten als Singvögel oder Haustiere wie Hunde oder Katzen Stadttauben wurde angezüchtet, 6 bis 8 Mal im Jahr zu brüten, das Nahrungsangebot hat darauf keinen Einfluss Artgerechtes Futter für Stadttauben sind Körner, menschliches Essen führt zu sog. „Hungerkot“, Leid, Mangelernährung und einem frühen Tod Stadttauben plustern sich auf, nur ein geschultes Auge kann erkennen, ob eine Stadttaube wohl genährt ist oder hungert So wachsen viele Stadttauben-Nestlinge auf Unter welchen Bedingungen müssen viele dieser Tiere aufwachsen? Taubenjunge wachsen aufgrund fehlender geeigneter in ungeeigneten Nistplätzen auf, die stark verschmutzt und mit Parasiten verseucht sind. Wo sich zu viele Tiere auf engstem Raum in den Brutplätzen zusammendrängen, entstehen Stress, Krankheiten und Parasiten, von denen vor allem die hilflosen Nestlinge betroffen sind. Spikes spießen Küken auf, sie verheddern sich in Abwehrnetzen oder sterben an Mangelernährung Vergrämungsmaßnahmen: Abwehrnetze: sind in der Anbringung sehr teuer und werden häufig nicht sorgfältig befestigt, wodurch sie nutzlos sind, ständige Wartung notwendig Spikes stören Stadttauben nur selten, meist brüten sie sogar dazwischen Klebepaste (ist verboten) Folge: Verlagerung des Problems Unsere Ziele: Wir setzen uns für die Erlaubnis des kontrollierten und artgerechten Fütterns (unabhängig von noch nicht bestehenden Taubenschlägen) ein. Beim kontrollierten Füttern können mögliche Erkrankungen und Verletzungen einzelner Tiere erkannt und rechtzeitig behandelt werden. Die tägliche, kontrolliere Fütterung an ausgewählten Orten und möglichen Plätzen künftiger Taubenschläge, soll die Tauben größtenteils von den Fußgängerzonen und gängigen Bettelplätzen fernhalten, sodass sich Passanten und Ladenbetreiber langfristig weniger gestört fühlen. Wir wollen langfristig gesehen betreute Taubenschläge nach dem Vorbild des Augsburger Modells errichten, dort artgerechtes Futter anzubieten und mittels Eiaustausch die Population kontrollieren und senken. In einem betreuten Taubenschlag nach dem Vorbild des Augsburger Modells werden artgerechtes Futter, Nistplätze und medizinische Versorgung angeboten. Ein Großteil der Gelege wird durch Gipseier ausgetauscht. Population sinkt Kosten für Vergrämungsmaßnahmen können gesenkt und langfristig fast komplett entfallen Ein schöneres Stadtbild entsteht auf Grund der Sammlung des Kots im Taubenschlag Krankheiten kann vorgebeugt, Verletzungen direkt behandelt werden Wissenschaftlich ist nachgewiesen, dass der Taubenkot keine Zerstörung an Gebäudefassaden verursacht, hier sind Umwelteinflüsse folgenschwerer (Quelle Prüfbericht TU Darmstadt 2004). Der Taubenkot ist jedoch durchaus ein ästhetisches Problem. In einem betreuten Taubenschlag verbringt die Taube ca. 80% des Tages, sodass auch der Großteil der Ausscheidungen dort verbleibt und einfach entsorgt werden kann.
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